Arbeitsverhältnis


Prüfung von Arbeitsverträgen, Kündigungen, Betriebsvereinbarungen uvm.

Wir begleiten Sie durch die 3 Phasen des Arbeitsverhältnisses

1. Vertragsabschluss

Anwendungsbeispiele

  • Prüfung des angebotenen Arbeitsvertrags

Sie wollen dem Ihnen vorgelegten Arbeitsvertrag nicht blind vertrauen und vor der Unterschrift fachkundigen Rat einholen? Klauseln im Arbeitsvertrag geraten zunehmend unter Druck, denn seit dem 1. Januar 2002 gelten die Paragrafen des AGB-Rechts auch für Arbeitsverträge. So sind in den letzten Jahren sind zahlreiche Urteile des Bundesarbeitsgerichts zur Wirksamkeit einzelner Vertragsklauseln ergangen und so manche alten Zöpfe fielen - schnipp, schnapp - zu Boden. Wir prüfen das Ihnen unterbreitete Arbeitsvertragsangebot und klären Sie über die "Risiken und Nebenwirkungen" auf.

  • Prüfung des Wirksamkeit des Vertragsabschlusses

Ihr neuer Arbeitgeber hat Sie mit "Handschlag" eingestellt? Haben Sie Zweifel, ob der Vertragsschluss rechtswirksam erfolgte und ob es nicht besser wäre einen schriftlichen Vertrag in den Händen zu halten, dann helfen wir Ihnen und nehmen eine fachkundige Prüfung und Bewertung des Vertragsabschlusses vor. So sieht § 2 NachwG (Nachweisgesetz) einen Anspruch auf schriftlich Zusammenfassung des Arbeitsvertrags vor. Wir fertigen für Sie bei Bedarf die entsprechende Erklärung gegenüber Ihrem Arbeitgeber oder vertreten Sie im Streitfall anwaltlich.

  • Prüfung einer Befristung des Arbeitsverhältnisses
Ihr neuer Arbeitgeber will Sie nur befristet einstellen oder Ihr bisheriger Arbeitgeber den bislang befristeten Arbeitsverträge wiederum nur befristet verlängern? Die Befristung des Arbeitsvertag unterliegt dem Teilzeitbefristungsgesetz (TzBfG). Wir prüfen die Wirksamkeit der Befristungsabrede und klären Sie über die Konsequenzen und möglich Ansprüche auf. In manchen Fällen ist Eile geboten, da beispielsweise die Frist für die Erhebung einer Entfristungsklage nur drei Wochen beträgt. 

  • und viele weitere Fragen im Vorfeld des Vertragsabschlusses 

2. Vertragsdurchführung

Anwendungsbeispiele

  • Urlaub

Sie waren krankgeschrieben und konnten den Urlaub nicht in Anspruch nehmen? Dann haben wir für Sie eine freudige Mitteilung, im Anschluss an das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) hat nun das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass auch im Krankheitsfall ein Anspruch auf Urlaubsabgeltung besteht. Wir beraten Sie darüber hinaus in allen Fragen rund um den Urlaubsanspruch aus dem Arbeitsvertrag und setzen Ihre Rechte durch.

  • Abmahnung

Ihr Arbeitgeber hat Ihnen eine Abmahnung erteilt? Ohne vorherige Abmahnung kann der Arbeitgeber im Regelfall nicht aus verhaltensbedingten Gründen kündigen. Für die Abmahnung gelten daher spezielle Anforderungen, die zwingend zu beachten sind. Oftmals werden Abmahnung zu spät oder mit nicht ausreichend bestimmten Inhalt erteilt. Aus einer nicht ordnungsgemäß erteilten Abmahnung kann der Arbeitgeber jedoch keine Rechte herleiten, insbesondere kann eine solche nicht zur Kündigung herangezogen werden. Wir überprüfen die Wirksamkeit der Abmahnung und klären Sie über die Rechtsfolgen auf. Insbesondere kann es angezeigt sein, eine Stellungnahme für die Personalakte abzugeben, die Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte durchzusetzen oder die Abmahnung im Rahmen eines Kündigungsschutzprozesses anzugreifen, wofür Sie selbstverständlich auch unsere Hilfe in Anspruch nehmen können. 

  • Haftung und Schadenersatz

Sie haben mit dem Firmenwagen einen Unfall gebaut und Ihr Arbeitgeber verlangt von Ihnen die Erstattung der Reparaturkosten? Die Haftung des Arbeitnehmers wurde im Laufe der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung erheblich eingeschränkt und über die neue Regelung des § 276 I 1 BGB folgt nun aus dem Arbeitsverhältnis eine abgemilderte Haftung. In der Praxis ergibt sich daraus ein dreistufiges Haftungsmodell, wonach bei leichtester Fahrlässigkeit keine Haftung besteht, bei normaler Fahrlässigkeit eine Quotelung vorgenommen wird und im Fall von grober Fahrlässigkeit und vorsätzlichen Handelns der Arbeitnehmer den Schaden meist vollständig ersetzen muss. Im konkreten Fall sind jedoch noch weitere Kriterien zu berücksichtigen, wie z.B. Gefahrgeneigtheit der Arbeit, Höhe der Schadensumme und des Arbeitsentgelts, Versicherbarkeit des Schadenrisikos, Stellung des Arbeitnehmers und dessen persönliche Verhältnisse. Hierzu liegt umfangreiche Rechtsprechung vor. Wir beraten Sie im Schadenfall, prüfen dabei Haftungsklauseln im Arbeitsvertrag und vertreten Sie zur Abwehr von unberechtigten Ansprüchen. 

  • Gratifikationen (Sonderzuwendungen), wie z.B. Weihnachts- und Urlaubsgeld

Bislang gab es das Weihnachtsgeld pünktlich vor den Festtagen und auf einmal stellt Ihr Arbeitgeber seine Zahlung ein? Ob diese zulässig ist, prüfen wir anhand Ihres Arbeitsvertrags und ggf. erfolgter Erklärungen Ihres Arbeitgebers zur Zahlung der Gratifikation. Mittels eines sog. Freiwilligkeitsvorbehalts kann der Arbeitgeber die Sonderzuwendungen zwar grundsätzlich einstellen, jedoch ist nicht jeder Freiwilligkeitsvorbehalt rechtskonform formuliert. Dem Bundesarbeitsgericht bot sich in der Vergangenheit mehrfach Gelegenheit, hierzu Stellung zu nehmen. Auch sog. Widerrufsvorbehalte müssen sorgfältig entsprechend den Anforderungen der Rechtsprechung formuliert sein, damit der Arbeitgeber die Gratifikationszahlungen später wirksam widerrufen kann. Wir prüfen die entsprechenden Vertragsregelungen und Ihren Gratifikationsanspruch und vertreten Sie zur Durchsetzung Ihres Zahlungsanspruchs.

  • und viele weitere Fragen im Rahmen der Vertragsdurchführung

3. Vertragsende

Anwendungsbeispiele

  • Beratung bei drohender Kündigung

Ihr Arbeitgeber hat bereits eine "Entlassungswelle" angedroht?  Kündigungen des Arbeitsverhältnisses unterliegen verschiedenen Einschränkungen. So sind im Anwendungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes  ausreichende Kündigungsgründe gemäß § 1 KSchG erforderlich. Wir beraten und informieren Sie bei drohender Kündigung und Angeboten zum Arbeitsplatzwechsel. 

  • Prüfung einer ausgesprochenen Kündigung

Sie haben eine Kündigung erhalten? Dann ist Eile geboten, da eine Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung zu erheben ist. Kündigungen des Arbeitsverhältnisses unterliegen verschiedenen Einschränkungen. Dies beginnt mit dem Ausspruch der Kündigung und der hierfür erforderlichen Schriftform. Oftmals wird die Kündigung nicht vom Arbeitgeber direkt ausgesprochen, sondern durch einen Vertreter, ohne das ausreichend dessen Bevollmächtigung nachgewiesen wird. Die Kündigungsfristen können ebenfalls Stirnrunzeln verursachen, wenn Sie die gesetzlichen und ggf. tarifvertraglichen Regelungen links liegen lassen. Im Anwendungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes sind ausreichende Kündigungsgründe gemäß § 1 KSchG erforderlich. Wir überprüfen daher, ob die Kündigung in formeller und materieller (inhaltlicher) Hinsicht wirksam erfolgt ist und vertreten Sie vor Gericht, um einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung durchzusetzen. Bitte beachten Sie, dass die Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung zu erheben ist.

  • Prüfung der wirksamen Beendigung durch eines befristeten Arbeitsverhältnisses
Ihr Arbeitsvertrag war befristet und ist nun ausgelaufen? Falls die Befristung des Arbeitsvertrags wegen Verstoßen gegen das Teilzeitbefristungsgesetz (TzBfG) nicht wirksam ist, bestünde ein Weiterbeschäftigungs-anspruch. Hier ist jedoch Eile geboten. Bitte beachten Sie, dass eine sog.Entfristungsklage zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche gemäß § 17 TzBfG nur innerhalb von drei Wochen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bzw. nach Zugang der schriftlichen Erklärung des Arbeitgebers, dass das Arbeitsverhältnis auf Grund der Befristung beendet sei, erhoben werden kann. 
  • Prüfung der Beendigung durch Aufhebungsvertrag

Sie wollen mit Ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag gegen Abfindungszahlung schließen? In diesem Fall beraten sie über die arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen der einvernehmlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses und über die Höhe einer angemessenen Abfindung. Des Weiteren prüfen wir den Ihnen vorgelegten Entwurf des Aufhebungsvertrags und vertreten Sie ggf. bei den Vertragsverhandlungen.

  • und viele weitere Fragen im Rahmen der Vertragsbeendigung


Honorar | Kosten



 Anwendungsbereich
Honorar * inkl. MwSt
 

  Arbeitsvertrag
Vertragsprüfung

einzelner Arbeitsvertrags-Klauseln
Arbeitsvertrag standard
Arbeitsvertrag mit Tarifgeltung
Arbeitsvertrag Leitungsebene
Geschäftsführervertrag


ab 39,00 EUR pro Klausel

ab 149,00 EUR pro Vertrag

ab 199,00 EUR pro Vertrag

ab 249,00 EUR pro Vertrag

ab 349,00 EUR pro Vertrag




Prüfung 
* * *
Beratung
* * *
Vertretung

(außergerichtlich)
 


einzelne Praxisprobleme

Kündigung
Abmahnung
Befristung des Arbeitsverhältnisses
Aufhebungsvertrag
Urlaub
Sonderzahlungen (Gratifikationen) 
uvm.
 





ab 79,00 EUR 
 
Prozessvertretung

Klage
einstweiliger Rechtsschutz
etc.
 

nach RVG-Tabelle

* Es fallen keine Versandkosten an

Diese Honorarangaben beziehen sich auf durchschnittliche Vertragstexte, Klauseln und Sachverhalte. Das Honorar kann je nach Vertragsumfang, Regelungsdichte und Sachverhaltsumfang, Haftungspotenzial und Tätigkeitsumfang höher ausfallen. Sie erhalten in jedem Fall vor Beauftragung von uns ein verbindliches Honorarangebot. Dieses erstellen wir auf der Grundlage der zu prüfenden Unterlagen und Ihren Angaben zum Sachverhalt. 

Haben Sie aktuell ein Rechtsproblem in Ihrem Arbeitsverhältnis, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir beraten und vertreten Sie gern. 


Allgemeine Merkmale

  • Vertragsprüfung durch Rechtsanwalt
Je nach Erfordernis können Sie sowohl einzelne Klauseln als auch den gesamten Vertragstext anwaltlich überprüfen lassen. 

  • Softwaregestützte Vertragsprüfung 

Die Prüfung der Vertragstexte erfolgt unter Einsatz eines eigenentwickelten softwarebasierten Prüfsystems. Dieses schafft einen zuverlässigen und einheitlichen Qualitätsstandard in der Vertragsprüfung. Mittels der Software wird die Rechtsprechung zum AGB-Recht einschließlich des Arbeitsrechts abgebildet und die aktuellen Entscheidungen und Gesetzesänderungen werden permanent erfasst. Der Fokus liegt dabei auf den obergerichtlichen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGH) und der Oberlandesgerichte (OLG) sowie des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Darüber hinaus werden ausgewählte relevante Entscheidungen der Land- und Amtsgerichte aufgenommen. Unsere Bibliothek verfügt über die gängigen juristischen Standardwerke zum AGB-Recht, die ebenfalls zur Prüfung herangezogen werden. Selbstverständlich recherchieren wir auch in den marktführenden juristischen Datenbanken, um die Prüfung abzurunden.
  • IT-gestützte Mandatsbearbeitung und Online-Kommunikation
Wir kommunizieren vorzugsweise über das Internet und nutzen intensiv juristische Datenbanken. Dokumente werden gescannt und können Ihnen somit jeder Zeit sofort zur Verfügung gestellt werden. Damit ist eine schnelle Reaktionszeit und zügige Mandatsbearbeitung gesichert. Ein Besuch in unserer Kanzlei ist somit nicht erforderlich.


Vorteil

  • Rechtssicherheit durch anwaltlich geprüfte Arbeitsverträge
  • Vermeidung von Nachteilen durch anwaltlich Beratung
  • Kenntnis des Inhalts schwer verständlicher juristischer Formulierungen
  • verbesserte Postion bei Verhandlungen und bei der Anspruchsdurchsetzung
  • keine Anwaltsbesucher erforderlich
  • Schnelle Reaktionszeiten durch IT-gestützte Mandatsbearbeitung und Online-Kommunikation
  • Rechtsanwaltshaftpflicht für Beratungsfehler
  • Festpreisangebote (keine versteckten Kosten)


Vertragspartner

Rechtsanwaltskanzlei Laumann
Floßplatz 11, 04107 Leipzig


Anfrage und Beauftragung


Benutzen Sie einfach unser Anfrageformular und übermitteln Sie uns anschließend Ihren Vertragstext! Der Preis wird anhand des Vertragstextes kalkuliert und ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Der Vertrag kommt dann durch Ihre Bestätigung zustande.



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